Du greifst nach der Pfanne, legst ein Stück Lachs rein, und drei Minuten später klebt die Hälfte am Boden. Frustrierend. Und dann fragst du dich: Ist das wirklich die Pfanne? Oder vielleicht doch die Beschichtung, die langsam den Geist aufgibt?

Ich kenne das Gefühl gut. Genau deshalb habe ich mir die Mühe gemacht, die besten Keramikpfannen auf dem Markt unter die Lupe zu nehmen. Keine PFAS, keine Kompromisse beim Braten. Was dabei herausgekommen ist, zeige ich dir auf dieser Seite.

Wo steckt PFAS in Keramikpfannen und wie prüfst du den Claim?

Wenn du eine Keramikpfanne kaufst, gehst du davon aus: keine Chemie, keine Schadstoffe, kein Teflon. Und meistens stimmt das auch. Aber “meistens” reicht mir nicht.

Das Problem steckt in den Details. Viele Beschichtungen auf Aluminiumpfannen werden als “keramisch” vermarktet, weil die oberste Schicht auf Siliziumbasis hergestellt wird. Das klingt natürlich, ist es oft auch. Kritisch wird es, wenn die Haftschicht darunter oder Hilfsstoffe im Produktionsprozess PFAS-Verbindungen enthalten. Denn PFAS ist nicht eine Substanz, sondern ein Sammelbegriff für über 4.700 synthetische Fluorverbindungen. Und hier liegt die häufigste Verwechslung: “PFOA-frei” oder “PTFE-frei” bedeutet noch lange nicht “PFAS-frei”. PFOA ist nur eine einzige dieser Verbindungen, die anderen bleiben.

Das Risiko entsteht vor allem durch Überhitzung und Abrieb. Wenn die Keramikschicht nach Monaten des Gebrauchs porös wird oder sich winzige Partikel lösen, gelangen diese direkt in dein Essen. Deshalb ist die Qualität der Beschichtung kein Luxusthema, sondern Grundvoraussetzung.

Die 5 besten Keramikpfannen [year]

Ich habe eine ganze Reihe von Keramikpfannen verglichen: technische Spezifikationen, Herstellerangaben, unabhängige Testergebnisse und hunderte Kundenerfahrungen. Einige Modelle sind dabei durchgefallen, weil der Boden zu dünn war, die Wärmeverteilung auf Induktion mangelhaft, die PFAS-frei-Deklaration auf der Herstellerwebsite fehlte oder Langzeiterfahrungen aus echten Küchen enttäuschend ausfielen. Was übrig bleibt, sind fünf Pfannen, bei denen Sicherheit, Leistung und Haltbarkeit zusammenpassen.

Echte Nutzerbewertungen haben dabei eine wichtige Rolle gespielt. Eine Pfanne, die auf dem Papier überzeugt, im Alltag aber nach drei Monaten die Antihaftwirkung verliert, hat auf dieser Liste nichts zu suchen.

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Nach diesen Kriterien haben wir bewertet

KriteriumWarum es wichtig ist
PFAS-frei (vollständig)“PFOA-frei” reicht nicht. Die Beschichtung muss explizit PFAS-frei nach Herstellerangabe sein
InduktionseignungWer auf Induktion kocht, braucht eine Pfanne mit geeignetem Magnetboden
Bodenstärke und WärmeverteilungDünne Böden überhitzen lokal, besonders kritisch auf Induktion
BeschichtungsqualitätKeramische Schichten unterscheiden sich stark in Haftung, Kratzfestigkeit und Lebensdauer
HerstellergarantieMindestens 2 Jahre auf die Antihaftbeschichtung als Mindeststandard
Kundenerfahrung und LangzeitbewertungenEchte Nutzererfahrungen zeigen, was technische Daten nicht verraten: wie sich die Pfanne nach 6 Monaten verhält

So wählst du eine gute Keramikpfanne

Die wichtigste Frage zuerst: Für welche Herdart? Nicht jede Keramikpfanne ist für Induktion geeignet. Wenn du auf Induktion kochst, brauchst du zwingend einen Pfannenboden mit magnetischen Eigenschaften. Das klingt selbstverständlich, aber beim Recherchieren bin ich über mehr als ein Modell gestolpert, das zwar als “Keramikpfanne” vermarktet wird, aber eben nicht für alle Herdarten taugt. Schau also genau hin, bevor du kaufst.

Das zweite entscheidende Kriterium ist die Bodenstärke. Ein guter Boden mit mindestens 4 bis 5 mm Dicke speichert die Wärme gleichmäßig und verhindert, dass die Pfanne in der Mitte heiß und am Rand kalt bleibt. Das ist nicht nur für bessere Bratergebnisse wichtig, sondern auch für die Lebensdauer der Beschichtung. Ständige Temperaturschwankungen sind der häufigste Grund, warum keramische Schichten vorzeitig nachlassen.

Dann ist da noch die Garantie, die ich für einen unterschätzten Qualitätsindikator halte. Wer fünf Jahre auf die Beschichtung gibt, glaubt an sein Produkt. Wer keine spezifische Garantie nennt, sagt damit auch etwas.

Zu guter Letzt: Spülmaschine ja oder nein? Technisch vertragen die meisten Keramikpfannen die Spülmaschine. In der Praxis verkürzt das die Lebensdauer der Beschichtung erheblich. Meine Empfehlung: Handwäsche mit warmem Wasser und einem weichen Schwamm. Das ist in 30 Sekunden erledigt, und deine Pfanne dankt es dir mit Jahren zusätzlicher Leistung. Mehr über pfasfreie Bratpfannen im Allgemeinen findest du in unserem Überblick.

Vergleichstabelle

SpezifikationDemeyere Alu Pro 5WMF Devil CeraDurWMF Durado CeraDurGreenPan Healthy CeramicBerghoff LEO Glints
BeschichtungCeraforce KeramikCeraDur KeramikCeraDur KeramikThermolon KeramikCeraGreen Keramik
PFAS-frei
Induktionsgeeignet✅ TriplInduc✅ TransTherm✅ TransTherm✅ Magneto
KorpusmaterialGegossenes AluminiumCromargan Edelstahl 18/10Cromargan Edelstahl 18/10AluminiumRecyceltes Aluminium
Bodenstärke5 mmNicht angegebenNicht angegebenNicht angegebenNicht angegeben
Max. Temperatur Herd230 °C400 °C400 °C220 °C180 °C
Ofengeeignet✅ bis 230 °C✅ bis 250 °C✅ bis 250 °C✅ bis 180 °C
Garantie5 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre Beschichtung / Lifetime Materialfehler2 Jahre
SpülmaschinengeeignetMöglich (Handwäsche empfohlen)NeinNeinHandwäsche empfohlen

Produktbeschreibungen

Demeyere Alu Pro 5 Ceraforce 28 cm ⭐⭐⭐⭐⭐

Ich fange mit dieser Pfanne an, weil sie das beste Gesamtpaket auf dieser Liste darstellt. Die Konsumentenbond, Hollands größte Verbraucherorganisation, hat die Demeyere Alu Pro 5 Ceraforce zur besten PFAS-freien Keramikpfanne in ihrem Vergleich gekürt. Das ist kein Marketingslogan, sondern ein unabhängiges Testergebnis.

Was steckt dahinter? Zunächst der Boden: 5 mm gegossenes Aluminium mit der sogenannten Radiant-Struktur bleibt dauerhaft plan. Das ist ein echtes Problem bei günstigen Keramikpfannen, die sich nach Monaten des Induktionskochens verziehen. Die TriplInduc-Technologie sorgt außerdem dafür, dass diese Pfanne auf Induktion 30 % energieeffizienter heizt als vergleichbare Modelle. Das merkt man beim Kochen: gleichmäßige Hitze, keine heißen Stellen, perfekte Bratergebnisse.

Die Ceraforce-Keramikbeschichtung ist vollständig PFAS-frei, das habe ich direkt auf der Herstellerwebsite von Zwilling/Demeyere überprüft. Was viele Kundenbewertungen hervorheben: Die Antihafteigenschaften bleiben auch nach Monaten intensivem Gebrauch erhalten. Das ist bei Keramikbeschichtungen alles andere als selbstverständlich.

Einzig die Handwäsche ist für die maximale Lebensdauer notwendig. Die Pfanne kann zwar theoretisch in die Spülmaschine, aber Demeyere empfiehlt ausdrücklich, das zu vermeiden.

Stärken:

  • ✅ Unabhängig von der Konsumentenbond als beste PFAS-freie Keramikpfanne ausgezeichnet
  • ✅ 5 Jahre Herstellergarantie auf die Beschichtung
  • ✅ TriplInduc für energieeffizientes Induktionskochen

Einziger Nachteil: Handwäsche ist Pflicht für optimale Haltbarkeit.


WMF Devil CeraDur Keramikpfanne ⭐⭐⭐⭐⭐

Was ich an der WMF Devil besonders schätze, ist das Basismaterial: Cromargan Edelstahl 18/10. Während viele Keramikpfannen auf Aluminium setzen, bekommst du hier einen Edelstahlkorpus. Der macht einen echten Unterschied in der Langlebigkeit, weil Edelstahl sich nicht verzieht, nicht rostet und deutlich resistenter gegen Stöße und Kratzer ist als Aluminium.

Die CeraDur-Keramikbeschichtung ist eine Eigenentwicklung von WMF und vollständig PFAS-frei. Was ich bemerkenswert finde: Die Beschichtung ist bis zu 400 °C auf dem Herd hitzebeständig, also deutlich mehr als bei vielen Konkurrenzmodellen. Das macht die Pfanne besonders vielseitig, von zartem Gemüse bis zum scharf angebratenen Steak. Wenn du dich für Bratpfannen für Induktion interessierst, ist das ein echtes Qualitätsmerkmal.

Der TransTherm-Allherdboden verteilt die Wärme gleichmäßig und ist für alle Herdarten geeignet. Kundenbewertungen bestätigen: Diese Pfanne arbeitet auch nach längerer Nutzung verlässlich und bleibt plan auf dem Kochfeld. Die Garantie beträgt zwei Jahre, ein solider Standard für eine etablierte deutsche Kochgeschirrmarke.

Stärken:

  • ✅ Cromargan Edelstahl 18/10 als robuster Korpus
  • ✅ CeraDur-Beschichtung hitzebeständig bis 400 °C auf dem Herd
  • ✅ PFAS-frei, direkt auf der WMF-Herstellerwebsite bestätigt

Einziger Nachteil: Keine Spülmaschineneignung, ausschließlich Handwäsche.


WMF Durado CeraDur Keramikpfanne ⭐⭐⭐⭐⭐

Die WMF Durado ist die modernere Schwester der Devil-Serie: gleiche Beschichtung, gleicher Edelstahlkorpus, aber mit einer zeitgemäßeren Form und einem ergonomischen Hohlgriff, der sich erheblich weniger aufheizt als herkömmliche Massivgriffe. Wer häufig am Herd steht, weiß: Das ist kein Luxus, das ist Komfort.

Technisch steckt unter der Haube dasselbe wie beim Devil-Modell: Cromargan Edelstahl 18/10, CeraDur Keramikbeschichtung, vollständig PFAS-frei, hitzebeständig bis 400 °C auf dem Herd. Der TransTherm-Allherdboden sorgt für gleichmäßige Wärmeverteilung auf allen Herdarten inklusive Induktion. Der breite Schüttrand macht das Ausgießen von Saucen tropffrei, ein Detailfeature, das ich erst zu schätzen gelernt habe, als meine alte Pfanne beim Ausgießen immer kleckerte.

Was mich bei den Kundenstimmen besonders überzeugt: Die Durado-Serie wird regelmäßig für ihre Stabilität auf dem Kochfeld gelobt. Die Pfanne steht satt und sicher, wackelt nicht. Das klingt simpel, ist aber auf glatten Induktionsfeldern gar nicht so selbstverständlich.

Kurz gesagt: Wenn du zwischen WMF Devil und WMF Durado wählst, ist es meist eine Frage des persönlichen Geschmacks und der bevorzugten Form. Beide sind stark.

Stärken:

  • ✅ Ergonomischer Hohlgriff, der sich deutlich weniger erhitzt als Massivgriffe
  • ✅ Gleiches bewährte CeraDur PFAS-frei-Qualitätsniveau wie die Devil-Serie
  • ✅ Breiter Schüttrand für tropffreies Ausgießen

Einziger Nachteil: Zwei Jahre Garantie, gutes Niveau, aber unterhalb der Demeyere-Referenz.


GreenPan Healthy Ceramic Bratpfanne ⭐⭐⭐⭐⭐

GreenPan ist die Marke, die das Konzept der PFAS-freien Keramikbeschichtung für die Heimküche als eine der ersten ernsthaft etabliert hat: gegründet 2007 in Belgien, mit mittlerweile über 150 Patenten in diesem Bereich. Das ist keine Marketingstory, das ist Substanz. Wer sich schon länger mit PFAS und Kochgeschirr beschäftigt, kennt den Namen Thermolon.

Die Thermolon-Beschichtung ist nicht nur PFAS-, PTFE- und PFOA-frei, sie ist auch frei von Blei und Cadmium. Was ich besonders gut finde: Selbst wenn die Pfanne versehentlich überhitzt, setzt Thermolon keine giftigen Dämpfe frei. Das ist ein echter Sicherheitsvorteil gegenüber konventionellen Antihaftbeschichtungen.

Die Magneto-Induktionsbodentechnologie sorgt für gute Wärmeverteilung auf Induktionsherdplatten, und die Pfanne ist spülmaschinengeeignet, auch wenn Handwäsche die Lebensdauer deutlich verlängert. Die Garantie liegt bei zwei Jahren auf die Beschichtung, mit einer lebenslangen Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler. Das ist ein beachtliches Signal von GreenPan.

Stärken:

  • ✅ Thermolon setzt selbst bei Überhitzung keine giftigen Dämpfe frei
  • ✅ Magneto-Induktionsboden für gleichmäßige Wärmeverteilung
  • ✅ Frei von PFAS, PTFE, PFOA, Blei und Cadmium, direkt vom Hersteller bestätigt

Einziger Nachteil: Aluminiumbasis ist weniger robust als der Edelstahlkorpus der WMF-Modelle.


Berghoff LEO Glints Bratpfanne ⭐⭐⭐⭐

Die Berghoff LEO Glints ist die Pfanne auf dieser Liste, die ich für alle empfehle, denen Nachhaltigkeit über die reine PFAS-Freiheit hinaus wichtig ist. Der Pfannenkörper besteht aus recyceltem Aluminium, die CeraGreen-Beschichtung ist vollständig PFAS-frei. Das klingt nach einem netten Marketingdetail, ist es aber nicht. Berghoff ist eine belgische Marke mit über 30 Jahren Erfahrung im Kochgeschirrbereich und einer klaren Nachhaltigkeitsstrategie.

Was mir an der Glints-Serie auffällt: Das clevere Design des Pfannenkörpers schafft eine etwa 25 % größere Kochfläche im Vergleich zu Pfannen mit gleichem Außendurchmesser, und zwar durch die abgeschrägte Wandform. Praktisch beim Pfannkuchen wenden oder beim Braten größerer Portionen. Die Pfanne ist für alle Herdarten geeignet, inklusive Induktion.

Die Ofenbeständigkeit liegt bei maximal 180 °C, das ist die niedrigste auf dieser Liste. Gerichte, die nach dem Anbraten im heißen Ofen fertiggaren sollen, sind hier eingeschränkter als bei den WMF-Modellen. Für Alltagskochen auf dem Herd spielt das aber selten eine Rolle.

Zwei Jahre Garantie, eine echte Herstellerwebsite mit Produktspezifikationen: alles in Ordnung. Eine solide Wahl, wenn dir Nachhaltigkeit wichtig ist und du keine besonderen Anforderungen an den Ofen hast.

Stärken:

  • ✅ Recyceltes Aluminium für einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck
  • ✅ CeraGreen vollständig PFAS-frei, vom Hersteller bestätigt
  • ✅ Clevere Pfanngeometrie für mehr effektive Kochfläche

Einziger Nachteil: Ofenbeständigkeit auf 180 °C begrenzt, die geringste auf dieser Liste.

Wichtige Zusatzinformationen: Keramikpfannen richtig pflegen und länger nutzen

Ich werde ehrlich mit dir: Die schwache Stelle vieler Keramikpfannen ist nicht die Beschichtung selbst, sondern die Art, wie wir mit ihr umgehen. Das klingt nach einer Entschuldigung für schlechte Produkte, ist es aber nicht. Selbst die beste Ceraforce- oder Thermolon-Beschichtung hat physikalische Grenzen, die man kennen sollte.

Das häufigste Problem ist Überhitzung. Keramische Beschichtungen vertragen keine anhaltend hohen Temperaturen über 230 bis 250 °C. Das ist anders als bei Edelstahlpfannen ohne Beschichtung, die du richtig heiß werden lassen kannst. Wenn du eine Keramikpfanne auf der höchsten Stufe vorheizen lässt, beschädigst du die Schicht dauerhaft. Mittelhohe Hitze reicht vollkommen aus: Keramik speichert Wärme gut, du brauchst weniger davon.

Der zweite Fehler ist falsches Einölen. Olivenöl hat einen Rauchpunkt von etwa 150 bis 180 °C. In einer heißen Pfanne beginnt es zu verbrennen und hinterlässt einen dünnen Polymerfilm, der sich in die Keramikporen setzt. Einmal eingebrannt, bekommst du diesen kaum noch raus. Verwende stattdessen Rapsöl, Erdnussöl oder raffinierte Öle mit höherem Rauchpunkt.

Was den Reinigungsaufwand betrifft: Ein kurzes Abwischen mit warmem Wasser reicht in den meisten Fällen. Das ist einer der großen Vorteile gegenüber unbeschichteten Edelstahlpfannen, kein langes Einweichen, keine Gewalt. Falls dich interessiert, welche pfasfreien Pfannen auch ohne Beschichtung funktionieren, schau mal in unsere Übersicht zu Pfannen ohne Beschichtung. Und wer ein vollständiges Set zusammenstellen möchte, findet weitere Empfehlungen beim besten Pfannenset ohne PFAS.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Keramikpfanne wirklich besser als Teflon? Aus gesundheitlicher Sicht ja, zumindest wenn die Keramikbeschichtung vollständig PFAS-frei ist. Teflon (PTFE) gehört zur PFAS-Gruppe und kann bei Überhitzung giftige Dämpfe freisetzen. Keramische Beschichtungen sind strukturell anders aufgebaut und geben bei Erhitzung keine Fluorverbindungen ab. Haltbarkeit und Antihaftwirkung können bei einer hochwertigen Keramikpfanne mit einer guten Teflonpfanne konkurrieren, bei günstigen Modellen verliert die Keramikschicht allerdings schneller ihre Wirkung.

Kann ich eine Keramikpfanne auf Induktion verwenden? Nicht automatisch, das hängt vom Boden ab. Induktion funktioniert nur mit magnetischen Materialien. Viele Keramikpfannen haben einen Aluminiumboden, der nicht magnetisch ist. Sie benötigen deshalb einen eingearbeiteten Edelstahl-Induktionsboden. Alle Pfannen auf dieser Liste sind induktionsgeeignet, aber prüfe das bei jedem Kauf separat.

Warum verliert meine Keramikpfanne so schnell die Antihaftwirkung? Meistens liegt es an einer dieser drei Ursachen: zu hohe Hitze, falsches Öl (z. B. Olivenöl) oder Reinigung in der Spülmaschine. Keramikbeschichtungen reagieren empfindlicher auf diese Faktoren als PTFE-Beschichtungen. Mittelhohe Temperaturen, raffinierte Öle und Handwäsche verlängern die Nutzungsdauer erheblich.

Was bedeutet “PFAS-frei” genau und unterscheidet sich das von “PFOA-frei”? PFAS ist ein Sammelbegriff für über 4.700 synthetische Fluorverbindungen. PFOA ist nur eine davon und wurde bereits 2020 in der EU weitgehend verboten. Viele Hersteller werben deshalb mit “PFOA-frei”, obwohl andere PFAS-Verbindungen noch vorhanden sein können. Echte PFAS-Freiheit bedeutet: keine dieser Verbindungen, also kein PTFE, kein PFOA und keine Ersatzstoffe wie GenX. Alle Pfannen auf dieser Liste erfüllen diesen Standard. Mehr dazu, warum PFAS so problematisch ist, erfährst du in unserem ausführlichen Erklärungsartikel zu PFAS und seinen Risiken.

Welche Pfanne empfiehlst du für Einsteiger? Die GreenPan Healthy Ceramic ist ein guter Einstieg: spülmaschinengeeignet, vollständig PFAS-frei, induktionsgeeignet und von einer Marke mit langer Erfahrung in diesem Segment. Wer mehr Budget hat und maximale Haltbarkeit sucht, ist mit der Demeyere Alu Pro 5 besser bedient.

Fazit

Was ich dir nach diesem Vergleich mit auf den Weg geben möchte: Es gibt tatsächlich gute Keramikpfannen, Modelle, bei denen Sicherheit, Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit zusammenpassen. Du musst keine Kompromisse eingehen.

Wenn du die beste Gesamtlösung suchst, ist die Demeyere Alu Pro 5 Ceraforce meine klare Empfehlung. Unabhängig ausgezeichnet, fünf Jahre Garantie, TriplInduc für Induktion, vollständig PFAS-frei. Das ist die Referenz auf dieser Liste.

Wer einen robusten Edelstahlkorpus bevorzugt und eine bewährte deutsche Marke schätzt, greift zur WMF Devil oder WMF Durado, beide mit CeraDur PFAS-freier Keramik und der Möglichkeit, wirklich heiß zu braten (bis 400 °C auf dem Herd). Ein klares Plus für alle, die gerne scharf anbraten.

Die GreenPan Healthy Ceramic empfehle ich besonders Einsteigern: spülmaschinengeeignet, sicher, verlässlich und von einer der erfahrensten PFAS-freien Marken auf dem Markt. Und die Berghoff LEO Glints ist die richtige Wahl, wenn Nachhaltigkeit über das Kochgeschirr hinaus eine Rolle spielt.

Eines gilt für alle: Behandle deine Keramikpfanne mit Respekt, also mit mittelhoher Hitze, dem richtigen Öl und Handwäsche. Dann hast du lange Freude daran.

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Last Update: 15 mei 2026